Herausforderungen meistern!
Warum die Angst in Deinem Inneren auch ein Wegweiser sein kann erfährst Du im folgenden Text. Die Angst ist nicht nur schlecht sie kann uns auch Helfen. Aber wie fragst Du Dich soll das gehen. Warum soll mir dieses Gefühl helfen? Ich will sie doch so schnell wie möglich los werden.
Was will Dir Deine Angst sagen?
Kennst Du das Gefühl, wenn Dein Herz schneller schlägt, Deine Hände feucht werden und Deine Gedanken rasen? Angst ist eine natürliche Reaktion – sie warnt uns vor Gefahren. Doch wenn sie übermächtig wird, kann sie uns lähmen und unser Leben einschränken.
Die entscheidende Frage ist: Warum ist die Angst da?
Und wie kannst Du lernen, mit ihr umzugehen, anstatt ihr ausgeliefert zu sein?
Ein Leben ohne übermäßige Angst
Stell Dir vor, Du gehst durchs Leben, ohne dass Angst Dich zurückhält. Herausforderungen begegnest Du mit Vertrauen, weil Du weißt, dass Du sie bewältigen kannst. Ein gesunder Umgang mit Angst bedeutet nicht, dass sie verschwindet – sondern dass sie Dich nicht mehr kontrolliert. Sie wird zu einem Signalgeber, nicht zu einem Hindernis.
Wann wird Angst zum Problem?
Angst hat eine schützende Funktion. Doch wenn sie dauerhaft bleibt, kann sie zur Belastung werden. Manche Menschen vermeiden bestimmte Situationen, andere leiden unter Panikattacken oder sind in ständiger Unruhe.
Warnzeichen dafür, dass Angst Dein Leben einschränkt:
• Du vermeidest Situationen, um Angst nicht auszulösen.
• Dein Körper reagiert mit Anspannung, Schwindel oder Schlafproblemen.
• Deine Gedanken kreisen ständig um Sorgen und Unsicherheiten.
• Dein Selbstvertrauen leidet.
Angst kann sich unbemerkt ausbreiten – aber Du kannst lernen, sie zu bewältigen.
Was steckt hinter der Angst?
Angst hat oft tiefere Ursachen. Sie kann durch akute Belastungen entstehen oder auf tieferliegenden Erfahrungen beruhen. Häufige Auslöser sind:
• Frühere Erlebnisse: Unverarbeitete Traumata können sich in Angst äußern.
• Dauerstress: Ein ständig angespannter Körper reagiert sensibler auf Angst.
• Glaubenssätze: „Ich bin nicht gut genug“ oder „Ich schaffe das nicht“ verstärken Unsicherheit.
• Familiäre Prägung: Wurde Angst in Deiner Kindheit als normal vermittelt?
Angst ist selten oberflächlich – sie zu verstehen ist der erste Schritt zur Veränderung.Erste Schritte: Was Du tun kannst
Es gibt bewährte Strategien, um mit Angst besser umzugehen:
1. Atme bewusst: Tiefe Atemzüge beruhigen das Nervensystem und helfen, die Kontrolle zurückzugewinnen.
2. Beobachte Deine Gedanken: Schreib auf, was Dir durch den Kopf geht. Sind Deine Ängste realistisch oder übertrieben?
3. Bewege Dich: Körperliche Aktivität, sei es ein Spaziergang oder Sport, reduziert innere Anspannung.
Das wichtigste am Schluss: Frage Dich wann habe ich das letzte Mal vor einer Sache Angst gehabt und dann hat doch alles wunderbar geklappt?
Vielleicht ist es an der Zeit, eine ErfolgsTagebuch anzulegen, d.h. Du schreibst jeden Abend zwei bis drei Dinge, die gut in Deinem Tag geklappt haben. Dann kannst du immer wenn die Angst kommt, und Unterbewusstsein sagt: „Das schaffe ich nicht!“ schauen, was hab ich in letzter Zeit schon alles geschafft. Was lief gut? Was lief leicht und wenn das bisher so war, kann es doch wieder so werden. Oder? Oft schauen wir auf das was nicht geklappt hat und die Sachen die gut funktioniert haben vergessen wir schnell. Weil sich unsern Unterbewusstsein viel lieber an die negativen Dinge erinnert, als an die positiven.
Diese einfachen Schritte können Dir helfen, einen ersten Zugang zu Deiner Angst zu finden.
Du musst das nicht alleine bewältigen
Wenn Angst Dein Leben stark belastet, ist es sinnvoll, Dir Unterstützung zu holen. In meiner Praxis begleite ich Menschen dabei, ihre Ängste besser zu verstehen und individuelle Lösungen zu entwickeln.
Ich lade Dich herzlich ein, ein kostenfreies Erstgespräch zu vereinbaren – gemeinsam finden wir heraus, wie Du Deine innere Stärke entfalten kannst.
Dein Weg aus der Angst beginnt hier.
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