Das Gedankenkarussell stoppen! Aber wie?

Typische Konfliktsituationen

Wenn jemand oder eine Situation (zum Beispiel Du bist bei einem Zoom Meeting mit vielen Personen, hebst die Hand und der Moderator nimmt Dich nicht dran, sondern gefühlt erst alle anderen) … Du wartest und wartest und wirst immer wütender, fühlst Dich nicht gesehen und nicht wertgeschätzt.

Vielleicht schenkst Du auch jemandem die Vorfahrt und er bedankt sich nicht bei Dir Auf einmal kommt ein negatives Gefühl in dir auf!

Also immer dann, wenn wir die Erwartung haben, dass Menschen sich so verhalten, wie wir es gelernt haben oder selbst tun würden. Wenn der Andere sich nicht an diese ungeschriebene Regeln hält. Von denen wir glauben, sie wären allgemein gültig. Und schwups bist Du genervt, frustriert, traurig und fühlst Dich angegriffen. Das ist auch ein häufiges Problem von Paaren, die zu mir kommen. Aber es gibt Wege aus diesem Dilemma!

 

Trigger -Punkte erkennen

Wenn Du Dich über bestimmte Dinge ärgerst oder über andere Menschen aufregst. Kann das daran liegen, dass Deine Gefühle in der Vergangenheit anderen Menschen oft egal waren und Du das Gefühl hattest, nicht wichtig genug in der Familie zu sein. Wenn Du Dich angetriggert fühlst (also eine Situation bei Dir Unwohlsein auslöst), mach Dir bewusst, dass das Gefühl (Angst, Frustration, Traurigkeit), was in Dir hochkommt und vielleicht auch in Deinem Körper zu spüren ist, nur ausgelöst wird, weil gerade eine intensive Emotion aus Deinem Unterbewusstsein hochkommt.

 

Ein Beispiel aus meiner Praxis

So ging es auch meiner Klientinnen, Monika (Name geändert). Sie kam zu mir, weil sie seit über sechs Monaten ihre Gedanken nicht zur Ruhe bringen konnte. Es ging soweit, dass ihre Gedanken sie sogar am schlafen hinderten. Sie schlief oft schlecht ein, grübelte und wachte dann um 3 Uhr morgens wieder auf, um weiter zu grübeln.

Interessanterweise war Monika nicht durch große Lebenskrisen wie Trennungen, Krankheiten, finanzielle Probleme oder schlechte Arbeitsbedingungen belastet. Dies verstärkte ihren Druck noch, da sie glaubte, etwas müsse mit ihr nicht stimmen.

Die Lösung fanden wir in einigen einfachen Übungen, die Monika beibrachten, sich von ihren Gedanken zu distanzieren, anstatt in ihnen zu versinken. Zu ihrer eigenen Überraschung stellte sich bereits nach wenigen Tagen eine deutliche Besserung ein, und nach vier Wochen konnte sie wieder so gut schlafen wie lange nicht.

 

Die Wurzel Deiner Gefühle – So entsteht ein Gedankenkarussell im Alltag:

Es beginnt meist damit, dass wir Themen nicht zu Ende denken.  Es geht darum die Wurzel Deiner Gefühle zu erkennen und nicht sich in seinen Gedanken zu verlieren. Vielleicht glauben wir auch, dass uns das ständige Grübeln irgendwie weiterhilft, oder wir haben uns einfach an diesen Zustand gewöhnt. Diese Gewohnheit verwandelt sich schnell in eine Selbstverständlichkeit, aus der auszubrechen uns schwerfällt.

 

 

Das Glück des Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab. (Marc Aurel)

 

 

Sei achtsam mit Dir selbst

Was denke ich gerade? Was fühle ich gerade? Schaue aus der Beobachter-Perspektive: Warum und über was Du dich aufregst?

 

Die effektivsten 7 Übungen, um das Gedankenkarussell zu stoppen:

  1. Bewegen: Bring Deinen Körper in Schwung! Eine leichte sportliche Betätigung kann Wunder wirken und Deine Gedankenströme positiv beeinflussen.

  2. Ablenken: Lenke Dich bewusst mit Tätigkeiten ab, die Deine volle Aufmerksamkeit erfordern. Das kann ein spannendes Buch sein, ein Film oder auch ein kreatives Hobby.

  3. Aufschreiben: Fasse Deine Gedanken in Worte und schreibe sie nieder. Das hilft, sie zu ordnen und zu verstehen.

  4. Meditieren: Eine regelmäßige Meditationspraxis kann Dir helfen, Abstand von Deinen automatischen Gedankenmustern zu gewinnen und mehr im Moment zu leben.

  5. Aus Vergangenem lernen: Reflektiere frühere Situationen, die Dich in ähnliche Gedankenspiralen geführt haben. Was hast Du daraus gelernt? Wie kannst Du dieses Wissen nutzen, um nicht erneut im Kreis zu denken?

  6. Entwicklungsfragen stellen: Was kann ich daraus lernen?
  7. Objektivieren: Versuche, Deine Gedanken von einer neutralen Warte aus zu betrachten. Frage Dich, ob sie wirklich der Realität entsprechen oder lediglich Annahmen sind.

 

Suche Dir kompetente Unterstützung

Du musst das nicht alleine durchstehen. Wenn Du das Gefühl hast, Du kannst nicht aus Deinem „Gedankenkarussell“ ausbrechen. Bin ich für Dich da. Manchmal ist es einfach so, das man alleine trotz all der hier beschriebenen  Übungen und Tipps alleine nicht mit dem Problemen fertig wirst. Dann traue Dich und melde Dich gerne bei mir.

Bei einem kostenlosen 15 Min. Erstgespräch schauen wir gemeinsam wie ich Dir zur Seite stehen kann und Du bekommst individuelle auf Dich zugeschnittene Hilfe